“Bei Geld hört die Party auf”: Berliner DJs zahlen wieder 19% MwSt.? Nein!

Vor rund sechs Jahren berichteten wir über das Urteil vom 18.08.2005 – V R 50/04 – des Bundesfinanzhofs, weil der BFH die bahnbrechende Auffassung vertrat, dass eine Techno-Party ein Konzert im Sinne von § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a Umsatzsteuergesetz (UStG) sein könne.

“Musik, die durch Verfremden und Mischen bestehender Musik entsteht, können Plattenteller, Mischpulte und CD-Player “Instrumente” sein, wenn sie (wie konventionelle Musikinstrumente) zum Vortrag eines Musikstücks und nicht nur zum Abspielen eines Tonträgers genutzt werden.”

Jetzt macht eine Meldung bei BLN.FM e.V. die Runde, wo es heißt, dass ein Berliner Finanzamt angekündigt habe, rückwirkend für die vergangenen Jahre von bestimmten Berliner Clubs Gelder zurückfordern bzw. einbehalten werde. Da die etablierten Clubs wie das Berghain, Cookies und Weekend betroffen sind, können es nur die beiden Finanzämter Mitte und Friedrichshain/Kreuzberg sein, die versuchen Steuern abzugreifen.

Konzerte kosten dem Verbraucher nur 7% MwSt. Eintritt zu sonstigen Veranstaltungen kosten einen Aufschlag von 19% MwSt ...

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