Wenn in der Rechsmittelbelehrung zu viel steht

Das Amtsgericht hatte den Antrag der Frau auf Erlass einer Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz in der Hauptsache abgewiesen.

In der Rechtsmittelbelehrung las sie, dass dagegen die Beschwerde möglich ist. Diese legt sie am 10.06.2011 ein.

Soweit, so (noch) gut.

Dann las sie in der Rechtsmittelbelehrung auch noch, dass eine Sprungrechtsbeschwerde (§ 75 FamFG) möglich ist. Den Satz, dass diese nur durch einen Rechtsanwalt eingelegt werden kann, überlas sie allerdings und legte höchst persönlich am 16.06.2011 Sprungrechtsbeschwerde ein ...

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