CFB Fonds 131 - „Marienbader Höfe“ - Schadenersatzansprüche verjähren zum 31.12.2011

Noch bleiben die Ausschüttungen des CFB Fonds 131 � Marienbader Höfe nur leicht hinter den prospektierten Werten zurück. Noch hat der Fonds einen Mietvertrag mit einem bonitätsstarken Mieter mit einer Laufzeit bis zum 1. Februar 2015. Was aber passiert danach? Kann es den Anlegern dann genauso ergehen, wie den Anlegern des CFB Fonds 130 �Die Neue Börse Frankfurt�, deren Gebäude nach Auslaufend er 10-jährigen Festanmietungsdauer und dem Auszug des Mieters jetzt leersteht? Mit diesen Fragen werden wir derzeit vermehrt von verunsicherten Anlegern des CFB Fonds 131 konfrontiert. Letztlich offenbaren diese Fragen, dass die betreffenden Anleger im Rahmen der Beratung, die der Fondsbeteiligung vorherging, falsch oder unvollständig beraten wurden. Was passiert, wenn der Mieter den Mietvertrag nicht verlängert? Ein auf 15 Jahre mit einem bonitätsstarken Mieter abgeschlossener, inflationsindizierter Mietvertrag ist für einen Fonds auf den ersten Blick ein guter Ausgangspunkt, bedeutet er doch, die anhaltend gute Bonität des Mieters unterstellt, sichere Einnahmen für 15 Jahre. Doch angesichts einer auf 20 Jahren ausgelegten Fondslaufzeit stellt sich die Frage, was danach geschieht zu Recht. Wie die Situation des CFB Fonds 130 zeigt, ist es nicht sicher, dass der Mieter von der gewährten Option zur Vertragsverlängerung Gebrauch macht. Leerstand mit Mietausfall, Kosten für die Mietersuche , Kosten für die Anpassung des Mietobjekts an die Bedürfnisse eines neuen Mieters (Revitalisierungskosten) können sich insgesamt leicht auf 1-2 Jahresmieten belaufen. Im Fondsprospekt des CFB Fonds 131 hätte hierfür in Form von ausreichend kalkulierten Rückstellungen Vorsorge getroffen werden müssen, was nicht geschehen ist. In der Anlageberatung hätte besprochen werden müssen, dass der Mieter nach 15 Jahren ausziehen kann und welche Folgen dies für den CFB Fonds 131 haben würde ...Zum vollständigen Artikel


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