Allgemeiner Teil des BGB

Der Allgemeine Teil des BGB steht am Beginn des Studiums und ist wegen seines hohen Abstraktionsgrades für Studienanfänger leider schwierig zu verstehen. Daraus resultieren vielschichtigte Probleme. Das Erste: Welches Buch ist das Richtige? Zahlreiche mehr oder weniger große (dicke) Lehrbücher, Lernbücher, Fallsammlungen und Skripte, aber auch Karteikarten buhlen um die Gunst der Anfänger im Zivilrecht, was nicht selten noch viel mehr zur Verwirrung beiträgt. Am "Brox" - soviel ist sicher - wird kein Studierender im Laufe seines Studiums vorbeikommen. Trotzdem (oder gerade deshalb) scheiden sich an diesem Lehrbuch die Geister wie an kaum einem zweiten! Entweder wird man den "Brox" einfach lieben oder aber von Anfang an hassen. Der von dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Hans Brox begründete und von Wolf-Dietrich Walker seit der 31. Auflage fortgeführte Band, profitiert von der gründlich "entstaubten" Aufmachung der angesehenen "Academia Iuris"-Reihe überproportional. Gerade Erstsemester loben nun das moderne und gut lesbare Layout, das die Übersichtlichkeit erheblich steigert. Zahlreiche Untergliederungen sorgen für eine sinnvolle Struktur und verschaffen kurze Denkpausen, um sich das gerade Gelesene noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Ein Hauptkritikpunkt am Brox ist seine Lesbarkeit. Während die einen gerade die sprachliche Klarheit loben, kritisieren andere die vielen Schachtel- und Bandwurmsätze, die sie häufiger erst nach mehrmaligem Lesen wirklich verstehen. Hier ist allerdings zu erwähnen, dass seit der Fortführung von Walker textlich viel gestrafft und umformuliert wurde, um die Darstellung besser lesbar und verständlicher zu machen. Unverkennbar bleibt allerdings die Brox'sche Meinung, die immer noch beherrschend über den anderen Ansichten thront und diese allzu oft unerwähnt lässt ...Zum vollständigen Artikel


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