Volkstümliche Irrtümer im Familienrecht (XV)

Wen man nicht heiratet, kann es bei der Trennung keine Probleme mit der Vermögensauseinandersetzung geben.

Von wegen, wie eine jüngst ergangene Entscheidung des BGH wieder einmal zeigt.

Die Beteiligten lebten insgesamt 13 Jahre in nichtehelicher Gemeinschaft.

Sie war Eigentümerin eines Grundstücks, auf dem ein Familienheim errichtet wurde. Daran beteiligte er sich mit Geld, Baumaterial und Arbeitskraft. In einem notariellen Vertrag war vorgesehen, dass ihm ein Ausgleich zu stehen sollte, wenn die Beziehung scheitert und keine Kinder aus ihr hervorgegangen sind. Zur Absicherung wurde ein Wohnrecht eingetragen.

Es kam, wie es kommen musste. Es ging ein Kind aus der Beziehung hervor, die Beziehung ging in die Brüche.

Er verlangte nun 60 ...

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