Untreuer Pfarrer: Widerruf des Widerrufs

Wende im Untreue-Prozess gegen den ehemaligen Pfarrer der katholischen Gemeinde Laudenbach: All das, was der 78-jährige pensionierte Priester und sein damaliger Verteidiger Dieter Hoffmann am ersten Verhandlungstag zu Protokoll gaben, solle vom Gericht „unberücksichtigt bleiben“, sagte Rechtsanwalt Hans-Jochen Schrepfer in Vertretung von Pflichtverteidiger Konrad Scheckenbach.

Beim Prozessauftakt hatte der Angeklagte, der fast 1,1 Millionen Euro seiner Kirche in die eigene Tasche gesteckt haben soll, ein früheres Geständnis widerrufen. Bei den Beträgen, die er im Jahr vor seiner Pensionierung von Konten der Kirchenstiftung Laudenbach in bar abhob oder auf eigene Konten überwies, habe es sich „ausschließlich um eigenes Geld“ gehandelt, behauptete der 78-Jährige am 12. September. Er muss sich wegen 50 Fällen der besonders schweren Untreue vor Gericht verantworten.

Jetzt also der Widerruf des Widerrufs: Was der Angeklagte bei den Vernehmungen während seiner Untersuchungshaft sagte, soll wieder gelten ...

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