Freiwillig für ein Taschengeld

Von Marco Schreiber Entscheiden sich Langzeitarbeitslose für den Bundesfreiwilligendienst, bleibt ihnen viel weniger Geld als bei einem anderen Zuverdienst. Regina Kühnast will das nicht hinnehmen. Neuhaus/Rennweg - Die Sache mit dem Taschengeld hatte sich Regina Kühnast etwas anders vorgestellt. Seit dem 15. Juli geht die 40-Jährige aus Neuhaus am Rennweg wieder arbeiten. Im Bundesfreiwilligendienst hilft sie acht Stunden täglich in einer Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung. Als Hartz-IV-Bezieherin hatte sich Kühnast genau ausgerechnet, wie viel ihr das Jobcenter übrig lassen müsste vom Taschengeld, das ihr die Werkstatt jeden Monat überweist. Tatsächlich kommt aber viel weniger bei ihr an als bei einem Ein-Euro-Job, sagt sie frustriert. Die Zuverdienstregel für Menschen, die wie Kühnast auf Hartz IV angewiesen sind, ist einfach zu verstehen. Es gibt einen Freibetrag von 100 Euro, der nicht auf den Regelsatz von 364 Euro angerechnet wird. Von allem, was der Bedürftige darüber hinaus verdient, wird ihm ein Fünftel überlassen. Von den 310 Euro Taschengeld, die Kühnast jetzt für den Freiwilligendienst bekommt, müssten nach dieser Rechnung etwa 190 Euro übrig bleiben ...Zum vollständigen Artikel


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