Arbeitsunfall: Arbeitnehmer haftet nur bis drei Bruttogehälter

LAG München, Urteil vom 27.07.2011, 11 Sa 319/11

Ein Arbeitnehmer, der das Eigentum seines Arbeitgebers beschädigt, kann ihm zum Schadensersatz verpflichtet sein.

Nach der Rechtsprechung des BAG ist die Haftung des Arbeitnehmers für Schäden jedoch beschränkt:

Vorsätzlich verursachte Schäden hat der Arbeitnehmer in vollem Umfang zu tragen. Bei grober Fahrlässigkeit hat der Arbeitnehmer in der Regel den gesamten Schaden zu tragen, jedoch ist eine Haftungserleichterung im Einzelfall möglich. Bei leichtester Fahrlässigkeit haftet der Arbeitnehmer nicht. Bei normaler Fahrlässigkeit ist der Schaden zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber verhältnismäßig zu teilen.

Maßgeblich für die Verteilung des Schadens sind die Gesamtumstände, u.a ...

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