HCI Schiffsfonds VIII – Hilfe für Anleger des angeschlagenen Schiffsfonds

In acht Schiffe hat der HCI Schiffsfonds VIII investiert, an dem sich im Jahr 2004 Anleger mit rund 43 Mio. € Eigenkapital beteiligt haben, jetzt droht der Fonds unterzugehen. Die Anleger stehen nicht nur vor dem drohenden Totalverlust ihrer Einlage, sie sollen auch Ausschüttungen, die sie bereits erhalten haben, zurückzahlen. Erlösausfälle seit 2006 Betrachtet man die Leistungsbilanzen der HCI Capital AG, wird deutlich, dass sechs der acht Schiffe des Fonds bereits seit dem Jahr 2006 regelmäßig hinter den prospektierten Erlösen zurückgeblieben sind. Waren es im Jahr 2006 noch durchschnittlich 9 % Mindererlöse, belief sich der Erlösausfall im Jahr 2009 bereits auf durchschnittlich 42 % Schiff 2006 2007 2008 2009 kumuliert Ile de Batz - - - - Ile de Molene - - - - Lake Erie -13% -17% -22,50% -25% -78% Lake Ontario -13% -17% -23% -20% -73% Maria Sibum -8% -10% -7% -63% -88% Nordamerika -7% -15% -20% -22% -64% Pandora -8% -15% -15% -60% -98% Pioneer -7% -13% -10% -60% -90% Durchschnitt -9% -15% -16% -42% -82% Bis Ende 2009 waren bei den sechs Schiffen im Durchschnitt 82% der für ein Jahr geplanten Erlöse ausgefallen. Ein desaströses Ergebnis, das die Fähigkeit der einzelnen Schiffsgesellschaften, die aufgenommenen Kredite vereinbarungsgemäß zu bedienen, stark beeinträchtigt. Bereits im Jahr 2006 wurde die Tilgung für drei Schiffe reduziert. Kurze Charterverträge, hohes Risiko Das Risiko von Charterverträgen, die nur für vergleichsweise kurze Zeiträume geschlossen wurden, hat beim HCI Schiffsfonds VIII voll durchgeschlagen. Die durchschnittliche Laufzeit der Festcharterverträge für die acht Schiffe belief sich laut Prospekt auf nur 3,25 Jahre. Die Bedingungen die Anschlusscharterverträge richteten sich nach den Marktbedingungen. Da die Charterraten regelmäßig starken Schwankungen, die durch konjunkturelle Einflüsse bedingt sind, unterliegen bestand von Anfang an das Risiko stark sinkender Chartereinnahmen ...Zum vollständigen Artikel


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