Zuständigkeit deutscher Gerichte bei Honorarklagen ausländischer Rechtsanwälte

Das Amtsgericht Kehl hat entschieden, dass eine in Frankreich ansässige Rechtsanwaltssozietät, die gegen den in Deutschland wohnhaften Beklagten auf Zahlung eines Honorars für die Inanspruchnahme außergerichtlicher anwaltlicher Dienstleistungen in Frankreich klagt, in Deutschland Klage einreichen kann.

Der Zulässigkeit der Klage steht, so das Amtsgericht Kehl, nicht entgegen, dass das französische Recht für die Geltendmachung eines Honorars eines Rechtsanwalts gegen seinen Mandanten ein besonderes Verfahren vorsieht. Danach hat der Rechtsanwalt, auch wenn kein gerichtliches Verfahren anhängig war, ein Kostenfestsetzungsverfahren vor der Anwaltskammer, die er angehört, anzustrengen ...

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