Wozu diese Juristen “im Betrieb” und “im Gebrauch” unterscheiden

Ich will ein paar schöne Entscheidungen darüber vorlegen, was Juristen mit Betrieb und Gebrauch eines Kraftfahrzeugs meinen, schiebe heute aber erstmal voran, wozu die Unterscheidung überhaupt gut sein soll:

Für Autos, Motorräder und Lastkraftwagen – Kraftfahrzeuge nach § 1 Abs. 1 Pflichtversicherungsgesetz mit Ausnahme der in § 1 Abs. 2 Pflichtversicherungsgesetz bezeichneten Fahrzeuge – ist zwingend vorgeschrieben, daß eine Haftpflichtversicherung gehalten wird. Wenn es zum Schaden kommt, soll sich der Geschädigte auf die Solvenz eines Versicherung verlassen können und nicht befürchten müssen, daß sein Schädiger Pleite ist.

Umgesetzt ist das durch einen Direktanspruch des Geschädigten gegen den Haftpflichtversicherer in § 115 Abs. 1. S. 1 Nr. 1 VVG, der auf das Pflichtversicherungsgesetz verweist. Man kann direkt den Versicherer verklagen, der muss direkt zahlen. Entscheidend dafür, daß der Versicherer auf Zahlung in Anspruch genommen werden kann, ist nach § 115 Abs. 1 S. 2 VVG die Leistungspflicht des Versicherers gegenüber dem Schädiger (zu Weiterungen bei ausnahmsweise bestehener Leistungsfreiheit des Versicherers, § 117 VVG, hier nichts).

Wann der Versicherer leisten muss, ergibt sich aus den Allgemeinen Vertragsbedingungen des Haftpflichtversicherungsvertrags, der Gesetzgeber hat für Sonderregelungen allerdings keinen Spielraum, sondern über § 4 Abs ...

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