Schuldrecht: Allgemeiner Teil

Wer sein Studium mit dem Lehrbuch von Brox/Walker zum BGB-AT begonnen hat, wird die Vorzüge der "Academia iuris"-Reihe bereits kennen und (hoffentlich) zu schätzen wissen. Vor einigen Jahren mit winzigem Schriftbild und unübersichtlichem Layout kaum lesbar, hat der Verlag Franz Vahlen für frischen Wind und ein nahezu perfektes Erscheinungsbild gesorgt: Die Seiten wirken gut strukturiert, sind keineswegs überladen und dank guter Schriftgröße entspannt lesbar. Ideale Voraussetzungen also, um mit diesem Druckwerk gut arbeiten zu können. Natürlich lebt ein Buch nicht allein von "Äußerlichkeiten", viel entscheidender sind die inneren Werte. Ein Studierender, der das erste Semester gut mit Brox/Walker überstanden hat, könnte sich überdies fragen, ob man nicht lieber diesen Autoren treu bleiben sollte, die schließlich auch einen Grundriss zum Allgemeinen Schuldrecht im Repertoire haben. Die Antwort soll an dieser Stelle schon einmal vorweggenommen werden: Man könnte, sollte unserer Ansicht nach aber besser dem Looschelders den Vorzug geben. Looschelders, der in 9. Auflage inzwischen auch als Standardwerk bezeichnet werden kann, erläutert den Allgemeinen Teil des Schuldrechts mit besonderem Schwerpunkt auf dem Leistungsstörungsrecht. In gut verständlicher Sprache erläutert der Autor didaktisch klug und lebensnah, welche Leistungsstörungen in Betracht kommen und wie diesen zu begegnen ist. Anschaulich wird die Darstellung durch jeweils kurze Beispiele aus der Rechtsprechung, die verdeutlichen, in welcher Form die besprochenen Probleme bei der Fallbearbeitung relevant werden können. Grau unterlegt finden sich dort, wo es sinnvoll erscheint, kleine Hinweise zur Vertiefung oder Klausurbearbeitung. Einige großzügige Übersichten (z.B. Seite 193) geben einen strukturierten Überblick mit hohem Erinnerungswert ...Zum vollständigen Artikel


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