Arbeitgeber muss öffentliche Kritik durch Betriebsrat hinnehmen

Ein Arbeitgeber darf trotz scharfer öffentlicher Kritik seinem Betriebsrat nicht einfach fristlos kündigen. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz mit Urteil vom 8.7.2011 – 6 Sa 713/10. Die Klägerin hatte als Vorsitzende des Betriebsrats einer Großbäckerei in einem Fernsehinterview Kritik an der Unternehmensführung geäußert: Arbeitspausen würden nicht eingehalten, diese den Mitarbeitern aber beim Zeitguthaben abgezogen. Nach Ausstrahlung des Interviews wurde der Klägerin eine fristlose Kündigung ausgesprochen. Mit ihrer hiergegen gerichteten Kündigungsschutzklage hatte die Klägerin in zweiter Instanz Erfolg ...

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