Das geliehene Vorstandsmitglied

Das Phänomen der Leiharbeit macht offenbar auch vor dem Management keinen Halt. Mit einem solchen Fall hatte sich jüngst – unter gesellschaftsrechtlicher Fragestellung – das Kammergericht Berlin zu befassen (Urteil vom 28.06.2011 - 19 U 11/11). Dabei ging es um eine Aktiengesellschaft, die sich ein Vorstandsmitglied über ein Zeitarbeitsunternehmen ausgeliehen hatte. Für den Abschluss eines Vertrages, der die „vergütungspflichtige Überlassung einer Person“ für deren Tätigkeit als Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft zum Gegenstand hat, ist – so das Kammergericht - auf Seiten der Aktiengesellschaft gem. §§ 84 Abs. 1 S ...

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