Brandstiftung aus verschmähter Liebe

"Der spinnt halt ein bißchen", sagten Menschen, die ihn kennen, über einen 45-jährigen Arbeiter aus einem kleinen Ort im Kreis Aschaffenburg. Als äußerst hilfsbereit, aber auch als "komischer Kauz" war er in seinen Kreisen bekannt. Bis zum 8. Januar 2011: Da warf er einen brennenden Grillanzünder in den Keller eines Wohnhauses in Frammersbach (Main-Spessart-Kreis) und löste damit einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Seit Mitte Februar sitzt der unscheinbare 45-Jährige in der JVA Würzburg in Untersuchugnshaft, seit Dienstag muss er sich wegen vierfachen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung vor dem Schwurgericht verantworten. Er soll bei seiner Tat billigend in Kauf genommen haben, durch das Feuer die vier Bewohner des Frammersbacher Hauses zu töten. Schädigen wollte der 45-Jährige nur eine Person: Eine 38-jährige geschiedene Frau, die mit ihren beiden Söhnen in dem Haus lebte. Der Hintergrund: Der Angeklagte war seit mehreren Jahren in die Frau verliebt und erhoffte sich ein engeres Verhältnis. Die 38-Jährige wusste nicht einmal etwas davon: Für sie war er nur einer von vielen Stammgästen in den beiden Gaststätten, in denen sie als Bedienung arbeitet ...Zum vollständigen Artikel

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