Ärztemangel in ländlichen Regionen – Kritik des Bundesrates

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt (Drs. 456/11), mit dem sie – so die Verlautbarung der Bundesregierung - die Situation von Patienten spürbar verbessern möchte.

Mit dem Gesetzentwurf schlägt die Bundesregierung ein ganzes Bündel von Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen vor, um strukturellen Problemen in der medizinischen Versorgung zu begegnen. Sie will damit insbesondere dem befürchteten Ärztemangel in ländlichen Regionen entgegenwirken, der aufgrund des demographischen Wandels entsteht. Zudem soll der Entwurf mit einer Stärkung wettbewerblicher Instrumente Qualität und Effizienz der medizinischen Versorgung grundsätzlich erhöhen sowie die vertragsärztliche Vergütung flexibilisieren und regionalisieren.

Der Bundesrat begrüßt in einer allgemeinen Stellungnahme grundsätzlich, dass die Bundesregierung Regelungen auf den Weg bringt, die Beiträge zur medizinischen Versorgung auch in ländlichen und strukturschwachen Gebieten leisten können. Zugleich betont er jedoch, dass der Gesetzentwurf den Anforderungen an ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen medizinische Unterversorgung nur unzureichend gerecht wird ...

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