Kein verflixtes 7. Jahr – Rückblick 7. Fachtagung IT-Beschaffung in Berlin

Ein Gastbeitrag von RA Oliver Lowin, BITKOM

Es war die 7. Fachtagung IT-Beschaffung am 14. und 15. September – aber keine verflixtes 7. Jahr für diese (fast schon) Traditionsveranstaltung in Berlin: Über 500 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und unterschiedlichsten Verwaltungsstellen waren der Einladung nach Berlin gefolgt und wurden vom vielfältigen und anspruchsvollen Programm nicht enttäuscht (Foto: Infora).

Grußwort des BeschA

In seinem Grußwort gab Klaus-Peter Tiedtke vom Beschaffungsamt des BMI, einige Zahlen zum Kaufhaus des Bundes bekannt. Das Abrufvolumen läge im Moment bei 33 Mio. € von 350 angeschlossenen Behörden. Es liefen 4000 elektronische Vergaben im Jahr 2010.

Tiedtke zeigte sich zuversichtlich, dass man bei der elektronischen Vergabe und dem Projekt XVergabe, das beim Beschaffungsamt angesiedelt ist, in diesem Jahr einen guten Schritt vorankomme. Die „Nöte der KMU (bei der elektronischen Vergabe) sind angekommen“. Thema seines Grußwortes war auch die Nachhaltigkeit in der Beschaffung. Hier forderte er auch weitere Änderungen im GWB, bei denen es um die Nachhaltigkeit als Eignungskriterium gehen sollte. Es seien wettbewerbliche Lösungen um die beste Nachhaltigkeit möglich und die Unternehmen sollten um diese ringen: Beschaffer könnten dementsprechend Nachhaltigkeit als gewichtetes Eignungskriterium heranziehen.

Losvergabe

Werner Leitzen von der Bundesakademie für Öffentliche Verwaltung stellte in seinem Vortrag die Losvergabe in den Mittelpunkt. Er gab den Beschaffern dezidierte Handlungsvorschläge für die Losaufteilung an die Hand. So sei der Beschaffer aufgefordert, sich mit der Marktstruktur und der Zahl möglicher Bieter im Beschaffungssegment auseinander zusetzen. Das Statistische Bundesamt biete dazu hinreichende Zahlen ...

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