Finanzämter und ihre Praxis bei Steuerschulden

Im Auftrag unserer Mandaten und zur Vermeidung ihrer Privatinsolvenz verhandeln wir täglich mit vielen Gläubigern, z.B. diversen Hausbanken, Leasingbanken, Kreditkartenunternehmen, Versandhäusern und vielen anderen Auftragnehmern der Privatwirtschaft. Da diese Unternehmen wissen, dass sie in der Regel bei Gläubigern innerhalb einer Verbraucherinsolvenz am wenigsten Chancen haben, ihre Forderungen einzuholen, lassen sich häufig flexible und für beide Seiten kaufmännisch “vernünftige” Lösungen und Vergleiche finden, die damit auch eine Insolvenz des Schuldners verhindern.

Nicht selten haben unsere Mandanten aber auch Schulden bei Finanzämtern, häufig entstanden durch Nachzahlungsverpflichtungen bei der Einkommenssteuer und anderen Steuerarten, die üblicherweise mit einem gewissen Zeitverzug erst vollständig ermittelt werden können. Kommt ein säumiger Steuerschuldner innerhalb dieser Zeit zunehmend in Zahlungsschwierigkeiten, z.B. durch Jobverlust oder Krankheit, kann er zum Zeitpunkt des Steuerbescheids durch die vorliegende Überschuldung auch seine Steuerschuld nicht mehr begleichen. Grundsätzlich kann man dann auch mit Finanzämtern über eine bestimmte Form der Ratenzahlung verhandeln, eher unwahrscheinlich ist allerdings eine Herabsetzung der Steuerschuld an sich. Verhandlungsbereit zeigen sich die Ämter vielleicht auch bei ggf. existierenden Säumniszuschlägen, sofern die Steuerschuld selbst beglichen wird.

Die Ratenzahlung wäre also bei zahlungswilligen und-fähigen Steuerschuldnern, die in aktuten Zahlungsschwierigkeiten stecken, ein wichtiges Instrument zur Schuldenregulierung ...

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