Cloud Computing – Warum individuelle Verträge sinnvoll sind

Jetzt, wo sich der erste Hype um das Thema Cloud Computing etwas gelegt hat und die ernsthafte Arbeit beginnt, häufen sich die Anfragen, wie das Ganze denn rechtlich zu beurteilen wäre und was man zu beachten hat. Um den alten Briest zu zitieren:

Das ist ein weites Feld.

Aus diesem Grunde werde ich mich mit diesen Thema in einer Reihe von Artikeln beschäftigen, von denen dies der erste sein wird. Hinsichtlich der technischen Fragestellungen, ob das Cloud Computing die richtige Strategie für Ihre Unternehmung ist, können Sie sich gern an unseren Kooperationspartner Heuristika wenden. Ich werde mich rein auf die juristischen und wo notwendig auf die betriebswirtschaftlich relevanten Themen beschränken.

Individueller Vertrag oder Nutzungsbedingungen

Zunächst stellt sich hier die Frage, ob man versuchen sollte, mit dem potentiellen Anbieter einen individuellen Vertrag zu erarbeiten, oder ob man sich auf die bereits vorhandenen Nutzungsbedingungen beschränken kann.

Der erste problematische Grund hinsichtlich der Akzeptanz der Nutzungsbedingungen ist der, dass aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den meisten Anbietern um Unternehmen handelt, deren Mutterkonzern in den USA sitzt, amerikanisches Recht als vereinbart gilt. Die bekanntesten Anbieter sind hier Amazon, Microsoft, Salesforce und die GoogleApps.

Diese Vereinbarung ist freilich nur dann von Bedeutung, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt. Aber ist es nicht immer so? Auf den tatsächlichen ganz genauen Wortlaut eines Vertrages/Nutzungsvereinbarung kommt es insbesondere dann an, wenn man sich streitet. Allerdings führt diese Vereinbarung amerikanischen Rechts dazu, dass auch bei einer eventuellen Zuständigkeit eines deutschen Richters, amerikanisches Recht anzuwenden ist ...

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