Brand im Bordell – Freispruch

Strafverteidigung / Bordell / schwere Brandstiftung / Prostituierte / Freispruch

Das Amtsgericht hat einen 45-jährigen Mann vom Vorwurf der schweren Brandstiftung freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen in der Silvester-Nacht 2010 einen Brand in einem Bordell gelegt zu haben. Es bestand kein Zweifel, dass der Angeklagte sich in der Nacht in dem Bordell befand, allerdings bestritt er die Tat bis zuletzt, er habe den Brand nicht gelegt.

Bereits vor dem Brand sei der Angeklagte negativ aufgefallen. So habe er den Prostituierten keine Getränke zahlen wollen und zudem wegen der Bezahlung der Prostituierten gestritten. Später soll er sogar gedroht haben, einen Brand zu legen.

Nach der Aussage habe ihn eine Zeugin mit einem Feuerzeug gesehen und laut einer anderen Zeugenaussage sei er der erste gewesen, der den Brand bemerke. Das Gericht sah die Zeugenaussagen allerdings als widersprüchlich an, sodass der Prozess mit einem Freispruch endete ...

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