Ein Versäumnisurteil über 1,12 EUR!

© Kai Niemeyer / pixelio.de

Das dürfte den finanziellen Minusrekord meiner komplett gewonnenen Rechtsstreite darstellen: heute habe ich vor dem Arbeitsgericht ein Versäumnisurteil über 1,12 „erstritten“.

Aber machen Sie sich keine falschen Vorstellungen, es war keine „Prozesshanselei“, sondern ein Ergebnis, dass so inzwischen bei vielen Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer am Ende steht (wenn auch nicht so krass):

Arbeitgeber scheinen es nicht mehr als ihre Pflicht anzusehen, an der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses dieses zeitnah und in geordneter Form abzurechnen, den Restlohn auszuzahlen und die Arbeitspapiere zur Verfügung zu stellen – und der Arbeitnehmer bekommt massive persönliche Schwierigkeiten, weil er die Unterlagen nicht vorlegen kann, nicht weiss, ob er korrekt kranken- und sozialversichert war – ganz zu schweigen vom Loch in seinem oft schmalen Geldbeutel durch die fehlenden Zahlungen.

So war es auch hier: ein sehr kurzes Arbeitsverhältnis endete, und der Arbeitnehmer hatte bis dahin weder Gehaltsabrechnungen noch sonstige Unterlagen erhalten – die Lohnzahlungen waren nur Abschläge.

Tröpfchenweise gingen dann Verdienstabrechnungen ein – aber keine Zahlungen. Ich habe dann die Differenzsummen eingeklagt, worauf ein paar weitere Unterlagen eingingen ...

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