Bericht von den 3. Oldtimerrechtstagen

Dieses Jahr haben zum 3. Mal die Oldtimerrechtstage stattgefunden. Viele Teilnehmer waren mit ihrem Oldtimer angereist. Das Thema des ersten Vortrags von Herrn Johannes Hübner lautete: “Original oder Fälschung? Originalität als Rechts- und Bewertungsproblem von Oldtimern.” Lebhaft haben wir mit dem Referenten diskutiert, wann ein Oldtimer noch ein Orignal ist. Dies ist natürlich manchmal äußerst problematisch festzustellen. Gerade im obersten Preissegment ist die Versuchung groß, z. B. aus einem zwei “Originale” zu machen. Es war faszinierend mitzuerleben, über welche Detailkenntisse der Referent bei den ausgefallensten Modellen verfügte.

Am nächsten Tag hatten wir ein volles Programm, mit einer Vielzahl von verschiedenen Beiträgen. Es ging los mit dem Thema: Unfall mit Oldtimern, rechtliche Einführung, aktuelle Rechtsprechung zu den Schwerpunktthemen. Referent: RA Roesner.

Weiter dann mit “Unfall mit Oldtimern aus Sicht des Sachverständigen”. Anhand verschiedener Beispiele aus bereits erstellten Gutachten erläuterte Herr Klaus Kukuk, welche Möglichkeiten und Methoden es gibt, die Wertmindung von Oldtimern zu bestimmen. Außerdem erhielten wir einen Einblick, wie ein Sachverständiger prüfen kann, ob ein Fahrzeug original ist oder nicht. Das geht über Computerthomografie bis zur Gaschromatografie. Bei höchstpreisigen Oldtimern wird fast jeder Aufwand betrieben.

Nächstes Thema: “Preislisten und Sachverständigengutachten im Oldtimerhandel”, Referent: Martin Stromberg, Geschäftsführer Classic Data. Er legte größten Wert auf die Unterscheidung zwischen Zustandsnoten und Originalität: ein seltener Originalzustand kann zu einem deutlich höheren Fahrzeugwert führen als ein häufig anzutreffendes perfekt restauriertes Exemplar ...

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