Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht entscheidet zu Biogasanlage

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat zu den Voraussetzungen entschieden, unter denen die Baugenehmigungsbehörde dem Bauantragsteller für eine Biogasanlage die Vorlage von Lärm- und Geruchsgutachten abverlangen kann (OVG Lüneburg, Beschluss vom 09.08.2011, Az. 1 ME 107/11). I. Sachverhalt Der Antragsteller wendet sich als Nachbar gegen eine der Beigeladenen erteilte Baugenehmigung der Antragsgegnerin für den Neubau einer Biogasanlage im Außenbereich in der Nähe des nordwestlichen Ortsrandes von Rottorf. Er selbst ist Eigentümer des letzten mit einem Wohnhaus bebauten Grundstücks am westlichen Ende des C., der in den Außenbereich hineinführt. Die streitige Biogasanlage soll jenseits eines nach Norden abgehenden Weges in einer Biegung der genannten Straße hin zum D. errichtet werden. Aus der Sicht des Antragstellers beginnt die Anlage in etwa 150 m Entfernung mit der Zu- und Ausfahrt vom E., die zunächst zu einem Fahrsilo führt. Eine zweite Zu- und Ausfahrt ist nach Westen vorgesehen. Nach der ursprünglichen, der Entscheidung des Verwaltungsgerichts zugrunde liegenden Baugenehmigung vom 19. August 2010 sollte der Fahrsilo dreigeteilt mit Flächen von zweimal 1.600 m² und einmal 1.530 m² angelegt und in Längsrichtung (ungefähr Nord-Süd) durch vier 2,74 m hohe Wälle voneinander getrennt bzw. nach außen begrenzt werden. Nördlich des Fahrsilos sollen ein Fermenter und ein Gärrestelager mit jeweils 28 m Durchmesser sowie - diese beiden verbindend - ein Technikraum entstehen sowie nahe der Nordwestecke des Fahrsilos ein Blockheizkraftwerk und eine Gasaufbereitungsanlage ...Zum vollständigen Artikel


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