Mehr Angst vor Computerkriminalität als vor einem AKW-Unfall

Laut einer aktuellen Allensbach-Studie haben bereits 2/3 aller deutschen Unternehmen Firmengeheimnisse verloren, weil ihre Computer angegriffen worden sind.

Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Auftragsstudie des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Telekom-Tochter T-Systems, u.a. Anbieter von ICT Security Services. Danach seien 15 Prozent der Unternehmen „häufig“ das Ziel solcher Attacken, 20 Prozent „gelegentlich“ und 29 Prozent „selten“.

Nach Ansicht des Auftraggebers der Studie sehen Entscheider in Unternehmen Internetkriminalität und Datenmissbrauch als höheres Risiko an als Inflation und Arbeitslosigkeit. Angeblich hätten die Menschen

“mehr Angst vor Computerkriminalität als vor einem AKW-Unfall.”

Technische…

Oha! Auch wenn die Wortwahl überzogen ist und Panikmache zum Geschäft gehört: Angesichts der vielfältigen und wachsenden Gefährdungspotentiale und der steigenden Abhängigkeit der Unternehmen von der IT gewinnt die Informationssicherheit immer größere Bedeutung. Doch liegt für die meisten Unternehmen die Gefahr nicht in einer mangelnden IT-Infrastruktur, sondern vielmehr in der fehlerhaften Datenschutzorganisation im Unternehmen.

…und organisatorische Lösungen?

Denn die tägliche Praxis als Datenschutzbeauftragter zeigt: Die meisten “Angriffe” auf das Firmennetz kommen nicht von außen, sondern aus dem Unternehmen selbst.

Oft wissen die Administratoren und IT-Verantwortlichen sehr wohl um die technischen Standards und sind auch in der Lage, diesen umzusetzen ...

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