kein Unterhalt für Jasmin

Betreibt die Ehefrau ohne Wissen des Ehemannes und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gewerbsmäßig „Telefonsex“, so kann hierdurch ein Anspruch auf Trennungsunterhalt auch in Ansehung der Belange eines von ihr zu versorgenden minderjährigen Kindes ausgeschlossen sein.

Aus den Gründen

Der Unterhaltsanspruch der Klägerin ist wegen eines schwerwiegenden, ausschließlich bei ihr liegenden Fehlverhaltens dadurch ausgeschlossen, daß sie sich durch die Ausübung von „Telefonsex“ hinter dem Rücken ihres Ehemannes einer tiefgreifenden Verletzung ehelicher Pflichten schuldig gemacht hat .

Die Klägerin hat sich – dies steht nach dem Ergebnis der eingehenden Beweisaufnahme für den Senat fest – aus eigenem Antrieb auf eine Anzeige für die Tätigkeit einer „Telefonsexdame“, für „freie erotische Gespräche“ gemeldet und derartige Gespräche über Monate in größerer Zahl (mehrere Hundert) gegen Entgelt geführt ...

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