Leistungsdaten von Fußball-Profis: Kein Datenschutz in der Bundesliga?

In den 80ern musste man noch auf Panini-Hefte oder andere Sammelalben zurückgreifen, um etwas über die aktuellen Fußball-Stars zu erfahren. Lieblingssänger war damals meist Phil Collins und der heutige Trainer Felix Magath outete sich im Hanuta-Sammelalbum als Schach-Fan und Liebhaber von Sahneheringen.

Verhaltens- und Leistungskontrolle bei Fußball-Profis

Im Zeitalter des Internets haben Fußball-Klebebilder allenfalls noch nostalgischen Wert. Informationen zu den einzelnen Spielern und beratergeprüfte Statements findet man im Überfluss auf den professionell aufgemachten Internetauftritten der Profis. Zudem werden jetzt auch detaillierte Leistungsdaten veröffentlicht: Seit dieser Saison erfasst die Firma “Impire” Informationen u.a. darüber, welche Strecke jeder Bundesliga-Profi pro Spiel läuft, wie schnell er sprintet und wie viel Regenerationszeit er nach jedem Sprint benötigt. Zeitungen kaufen diese Daten ein und können dann über den faulsten und fleissigsten Profi berichten.

Der gläserne Profi: Verstoß gegen Datenschutzrecht?

Solch tiefe Einblicke gaben natürlich sofort Anlass dafür, reflexartig “Datenschutz” zu rufen und den “gläsernen” Profi als altbekanntes Schlagwort aus der Mottenkiste zu holen.

Trotz der Kritik hat sich die Deutsche Fußballliga (DFL) in dieser Woche dazu entschlossen, das Tracking weiter durchzuführen ...

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