Besser gar kein, als wenig Wettbewerb? Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für gesetzliche Direktvergabemöglichkeit

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) spricht sich für eine neue, gesetzlich verankerte Möglichkeit zur Direktvergabe von Schienenpersonennahverkehr (SPNV)-Leistungen aus. Grund: Da „von einem echten Wettbewerb kaum die Rede sein kann…müsse Bundeswirtschaftsminister Dr. Rösler seine bisherige ideologische Haltung zur Direktvergabe aufgeben“, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.

Wenig erfolgreiche Verfahren

Zur Begründung verweist der VDV darauf, dass seit Mitte 2010 deutschlandweit vier Ausschreibungen von SPNV-Netzen mit einem Gesamtvolumen von fast 23 Millionen Zugkilometern im ersten Versuch erfolglos geblieben seien und deshalb in einem weiteren Verfahren vergeben werden mussten. In anderen Verfahren hätten nur zwei bis drei Unternehmen Angebote vorgelegt.

Prozesskosten

Wenn sich an den Ausschreibungen niemand oder kaum jemand beteilige, „dann kosten sie nur Geld und sind völlig ineffizient“, so der VDV, schließlich müssten Auftraggeber wie –nehmer hierfür Zeit und Personal aufwenden. Hauptgeschäftsführer Wolff verweist darauf, dass die Prozesskosten der Auftraggeber “letztlich beim Steuerzahler hängenbleiben“ ...

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