Rechtsmittel beim falschen Gericht eingelegt? Kein Beinbruch, das Obergericht muss helfen

Das AG hatte einen Unterhaltsabänderungsantrag mit Beschluss vom 20.05.11 abgewiesen und den Beschluss mit zutreffender Rechtsbehelfsbelehrung (Beschwerde, Frist 1 Monat, einzulegen beim AG) am 26.05.2010 zugestellt.

Die Beschwerdefrist endete also am Montag, den 28.06.2010.

Bei dem Kammergericht ging am15.06.10 eine als Beschwerde bezeichneter und an das KG adressierter Schriftsatz ein; angehängt war eine Kopie des Beschlusses des AG

Der Vorsitzende des Senats forderte die amtsgerichtlichen Akten an, die am 01.07.2010 eingingen. Am 05.07.2010 wurde der Antragsteller darauf hingewiesen, dass die Beschwerde bei dem AG hätte eingelegt werden müssen ...

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