Bewährungsstrafe wegen Missbrauchs von Schutzbefohlenen

Das vorläufige Ende seiner beruflichen Laufbahn erlebte ein 35-jähriger Förderschul-Lehrer aus dem Taunus vor dem Würzburger Landgericht: Der 35-jährige Pädagoge hat sich bei einer Klassenfahrt in Würzburg an einer 16-jährigen Schülerin vergangen. Wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen wurde er von der Jugendkammer des Würzburger Landgerichts zu 11 Monaten Gefängnis auf Bewährung und dreijährigem Berufsverbot verurteilt.

Die Förderschule, an der der 35-Jährige seit 2004 Lehrer war, kümmert sich um Jungen und Mädchen, die Hilfe beim Lernen brauchen. Zwei Klassen waren im Mai 2010 auf gemeinsamer Klassenfahrt in Würzburg, als es zu dem sexuellen Übergriff kam: Am Abend des 18. Mai 2010 betrat der Angeklagte ein Mädchenschlafzimmer in der Würzburger Jugendherberge, in dem sich zwei 14-Jährige und eine 16-jährige Schülerin aufhielten. Alle drei Mädchen nahmen das Angebot des Lehrers an, sich von ihm massieren zu lassen. Bei der 16-Jährigen blieb es allerdings nicht bei einer Rückenmassage: Der Lehrer berührte das Mädchen auch an der Brust und im Intimbereich und missbrauchte die 16-Jährige massiv.

Gleich nach der Rückkehr von der Klassenfahrt vertraute sich das Opfer seinen Eltern an, die Mutter ging mit ihr sofort zur Polizei. „Er war mein Lieblingslehrer. Er hat sich viel Zeit genommen und war immer da“, gab die Schülerin dort zu Protokoll. Und sie erzählte, dass der 35-Jährige sie und eine Mitschülerin vor mehreren Jahren schon einmal betatscht hat ...

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