Scheidungsstatistik 2010 – Initiative überwiegend von Ehefrauen

Es war einmal………..

Der erste Satz der Familienrichterin, bei welcher ich meine „praktische“ Referendarstation seinerzeit wahrnahm lautete:

„Die meisten Scheidungen gehen hier von Frauen aus.„

Die einleitenden Sätze des Richters, der den Ausbildungsabschnitt des Referendardienstes als Ausbilder leitete (langjähriger Straf- und Familienrichter) lautete:

„Die meisten Scheidungen gehen von Frauen aus und zwar ungefähr 1 Jahr, nachdem sie sich erstmals und ohne Wissen ihres Mannes bei einem Anwalt erkundigt haben, was im Falle wenn….. auf sie zukäme.Wenn sie dann die Scheidung einreichen, sind sie – aus den Anstragsbegründungen und den gegnerischen Einwendungen dagegen - im Gegensatz zu dem Antragsgegner im Regelfall besser mit Einkommens- und anderen Unterlagen zu den beiderseitigen Einkommens- und Vermögensverhältnissen gerüstet für die geltend gemachten Unterhaltsansprüche. WENN sie sich dann zur Scheidung bzw Trennung entschliessen. „

Mindestens in einem Punkt hat sich seither nichts geändert: Laut statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2010 in Deutschland rund 187 000 Ehen geschieden, maW: elf von 1 000 bestehenden Ehen. Bei den im Jahr 2010 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag meist von der Frau gestellt, und zwar in 52,9 % der Fälle. 38,9 % der Anträge reichte der Mann ein. In den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung gemeinsam ...

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