Einer unter 23 Millionen

Er kam als Vater des Kindes in Betracht, denn er hatte während der Empfängniszeit mit der Mutter geschlechtlich verkehrt.

Er wehrte sich gegen die Vaterschaftsfestsrellung mit der Begründung, er sei zeugungsunfähig. Er habe schließlich während seiner zwölfjährigen Ehe von 1990 bis 2002 vergeblich versucht, ein Kind zu zeugen.

Das Gericht holte ein Sachverständigengutachten ein, das zu dem Ergebnis kam, dass er zu 99,99998 % der Vater des Kindes ist.

„Das reicht nie und nimmer“, meinte der potentielle Vater und beantragte die Einholung eines weiteren Abstammungsgutachtens über eine mögliche Vaterschaft des von der Kindesmutter benannten Mehrverkehrszeugen

Das ist nicht nötig, sagt das OLG Stuttgart

Nach dem Ergebnis des Gutachtens können 99,999 94 % aller tatsächlichen Nichtväter von der Vaterschaft ausgeschlossen werden. Das bedeutet eine Unsicherheit von 1 zu 1,666 Millionen, dass der Antragsgegner von der Vaterschaft auszuschließen wäre. Hingegen besteht die Wahrscheinlichkeit seiner Vaterschaft zu 99,999 98 % ...

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