Anwälte, Beschäftigungsverbote, Urlaub – im Arbeitsrechtsdschungel

Viele Arbeitnehmer finden den Weg zu uns nicht. Es wird aber jedenfalls aus ideologischen Gründen auch keiner weggeschickt (schrieb nicht einmal sogar der große Kollege J.-H. Bauer aus der schwäbischen Hauptstadt: Anwälte leben nicht davon, Mandate abzulehnen…?). Stimmt schon: Wir vertreten Arbeitgeber, aber das hat nichts mit Ideologie zu tun.

Perspektivenwechsel tut nämlich auch manchmal gut. Und: Auf was so manche Arbeitgeber und ihre Rechtsanwälte kommen, ist schon atemberaubend. Noch atemberaubender ist, wozu man einen Anwalt alles beauftragt.

Die Mandantin ist schwanger und arbeitet in einem Risikoberuf. Ihr wird daher ein ärztliches Beschäftigungsverbot (§ 3 Abs. 1 MuSchG) auferlegt. Mit der fixen Mutterschutzfrist zusammen wird es dieses Jahr nichts mehr mit einer Rückkehr an den Arbeitsplatz. Der besteht in einer recht familiären Kleinpraxis (ja – Heilberuf…). Sie schreibt einen kurzen Brief an die Chefin. Dass sie sich, wenn sie Genaueres weiß, wegen einer eventuellen Elternzeit meldet und, ach ja, sie habe ja noch x Tage Urlaub – was denn daraus werde? Freundliche Grüße, im Übrigen…

So eine Unverschämtheit fordert – natürlich – unweigerlich eine anwaltliche Mandatierung heraus ...

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