LAG Niedersachsen: betriebsbedingte Kündigung eines Konzernarbeitsverhältnisses bedarf der Darlegung der Unternehmerentscheidung auf Konzernebene +++

1. Die betriebsbedingte Kündigung eines in der Exportabteilung beschäftigten Arbeitnehmers eines internationalen Konzerns, der zudem konzernweit eingesetzt wird, kann nicht mit der Entscheidung des örtlichen Geschäftsführers, über die Schließung der Exportabteilung begründet werden. 2. Soweit das Arbeitsverhältnis konzernbezogen ist, und firmenübergreifend eine Konzerntätigkeit zum Inhalt hat, ist die Organisationsentscheidung auf der Konzernebene im Einzelnen darzulegen. Geschieht das nicht hinreichend, ist die Kündigung sozialwidrig im Sinne des § 1 Abs. 2 KSchG LAG Niedersachens vom 25.01.2011 (13 Sa 1039/10)

In einer jetzt bekannt gewordenen Entscheidung bestätigt das LAG die Entscheidung des ArbG Oldenburg ...

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