Top 5-Tipps um ihre Zuhörer mit Powerpoint zu quälen

Ein drastisches ”Plädoyer gegen Powerpoint” hält der Schweizer Matthias Öhm: er gründete die APPP, die “Anti-Powerpoint-Partei” mit der er bei den Nationalratswahlen antreten will (vgl. FTD v. 19.7.2011, S. 28). Öde Präsentationen seien eine Übel, das allein der schweizer Volkswirtschaft jedes Jahr 2,1 Mrd. Franken koste; in Deutschland gar 15,8 Mrd. Euro.

Sicher kennt jeder schlechte Präsentationen. Diese werden nicht nur von Schülern im Gemeinschaftskunde-Unterricht, sondern man sieht auch immer wieder Akademiker, die ihre Thesen in ähnlicher Weise vorstellen.

Damit auch bei Ihrer Präsentation demnächst nichts schief gehen kann, werden hier die Top 5-Tipps für eine schlechte Präsentation gegeben:

Tipp 1: Nicht mit der Länge geizen!

Wie so oft im Leben gilt auch bei Powerpoint: umso länger desto besser!

Als Faustregel gilt: 1 Malk pro 45 Minuten Vortrag

Die Länge einer Powerpoint-Präsentation wird in Malk bemessen.

1 Malk sind 80 Folien und sind für 45 Minuten Vorlesung geeignet. Eine normale Vorlesung von 90 Minuten sollte 2 Malk (= 160 Folien) lang sein. Ein 20-minütiger Vortrag 1/2 Malk.

Das gilt natürlich nur, wenn sie auch Tipp 2 beachten und nicht mit Worten geizen.

Auf diese Art und Weise ist es auch viel einfach Tipp 3 zu beherzigen. Sie müssen sich dann kein eigenes Skript oder gar eigene Gedanken zu Recht legen. Sie lesen einfach alles von den Folien ab. Da die meisten Zuhörer schneller lesen können, als sie es ablesen, festigt sich das Wissen umso mehr.

Auch auf freie Rede lässt sich dadurch verzichten. Cicero hätte es sicher genauso gemacht, hätte er Powerpoint im Senat von Rom und auf dem Forum nutzen dürfen.

Tipp 2: Den Platz auf der Folie ausnutzen!

Weiße Flecken auf den Folien sind tabu.

Füllen Sie die Folien aus mit vielen Worten ...

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