Saab-Insolvenz: Gläubigerschutz abgelehnt

Der schwedische Autohersteller Saab ist mit dem Antrag auf sog. Gläubigerschutz gescheitert. Ziel was es (ähnlich wie es in Deutschland als sog. “Schutzschirmverfahren” eingeführt werden soll und wie es als Chapter 11 in den USA schon längst Praxis ist), eine Insolvenz zu vermeiden, um unter der Aufsicht eines Verwalters das Unternehmen zu sanieren.

Das Amtsgericht im westschwedischen Vänersborg (Insolvenzgericht) begründete die Ablehnung damit, dass kein glaubwürdiges Sanierungskonzept vorgelegt worden sei. Es ist zu erwarten, dass jetzt die Arbeitnehmervertreter einen Insolvenzantrag stellen, damit die ausstehenden Gehälter (vergleichbar der Leistungen in Deutschland in Form des Insolvenzgeldes) durch einen staatlichen Garantiefonds ausgezahlt werden können.

In der allgemeinen Presse wird nun verlautet, dass – nachdem Saab bereits wie hier berichtet, im Februar 2009 unter Gläubigerschutz stand – das Ende von Saab besiegelt sei ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK