KSP Inkasso für Heinz Erhardt

Am Anfang war einmal ein Gedicht…

Für den nachfolgenden Ausschnitt aus einem Gedicht von Heinz Erhardt verbreitet über eine Webseite zum Thema Fußball-Weltmeisterschaft 2010 verlangt die Rechtsanwaltskanzlei KSP, die den Lappan Verlag vertritt, der wiederum die Rechte an Heinz Erhardts Werken hält, schlappe € 600,00 (wohl gemerkt, der Betroffene hat nicht das gesamte Gedicht veröffentlicht).

Foto (C) telvasaion

Vierundvierzig Beine rasen durch die Gegend ohne Ziel, und weil sie so rasen müssen, nennt man es ein Rasenspiel.

Sehr teure Worte… Sechshundert Euro für 19 Worte macht fast € 32,00 pro Wort. Das sind Werte von denen normal sterbliche Journalisten nur träumen können. Ola, es geht ja nicht um den Nischen-Blogger Heinz Dimpfelmoser, von dem natürlich nicht ein Beitrag unter die kleine Münze fällt, sondern um die Lachikone Heinz Erhardt, dem der legendäre und sogar weltweit in allen Sprachen geschützte Satz “ich muss mal…” zugeschrieben wird, und dessen geschützte Münzen so klein geworden sind, dass man die runde Form der Münzen nur noch unter dem Mikroskop erkennen kann ...

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