Zukunftsfähige IT-Systeme

(c) Ernst Rose / PIXELIO (www.pixelio.de)

Wie zufrieden sind Kunden aus der Energieversorgung mit ihrer Software? Wo sehen sie Verbesserungspotenziale? Wir sind diesen Fragen jetzt im Detail nachgegangen.

Um Antworten aus der Praxis zu bekommen, verschickten wir an 352 der Mitglieder unseres AK REGTP einen Fragenkatalog mit insgesamt 32 Fragen. 152 Energieversorger aller Größen, und damit etwa 43 %, haben uns die Fragen bislang beantwortet.

Uns ging es vor allem um einen Vergleich und um die Analyse von Problemen bei der Verbrauchsabrechnungs-Software und den anhängenden Softwarepaketen wie dem Energiedatenmanagement (EDM) oder der Zählerfernauslese. Die befragten Stadtwerke sollten beantworten, welche Anwendungsfelder die Software abdeckt, wie flexibel sie einsetzbar ist, wie es um den Service und die Hotlines der Anbieter bestellt ist und vor allem, wie sie das Verhältnis von Kosten und Nutzen eingeschätzen. Insbesondere bei diesem letzten Punkt und bei der Zufriedenheit spielt auch das „Bauchgefühl“ der Anwender eine große Rolle, zumindest war dies unsere Mutmaßung.

Verbrauchsabrechnung

Die Software, die die meisten Kundendaten bzw. Zählpunkte abrechnet, ist eindeutig IS-U von SAP. Das System muss wegen der großen Datenvolumina besonders leistungsfähig sein, was nach der Untersuchung auch tatsächlich der Fall ist. Dafür schätzen die Nutzer sein Preis-/Leistungsverhältnis am schlechtesten ein.

Die Programme kleiner Hersteller schneiden bei der Kostenfrage oft am besten ab, haben dafür aber nicht so viele und gut ausgebaute Schnittstellen zu anderen Programmen, d.h. es müssen andere Softwarepakete ergänzt werden, die die großen Hersteller bereits in ihrem eigenen Paket integriert haben.

Integrierte Kompromisslösungen existieren aus den Häusern Schleupen, SIV und Wilken ...

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