J.J. Abrams „Super8“ führt zu ersten Urheberrecht-Streit um 3D-Druck

Design: Paramount Pictures im Film “Super8″; Quelle: shapeways.com

Die neue 3D-Drucktechnik wirft ihre urheberrechtlichen Schatten voraus: Am 04. August 2011 war in Deutschland Kinostart des neuen Science-Fiction-Film „Super8“ des Star Strek – Regisseurs J.J. Abrams. Rechtsgeschichte dürfte der Film wegen der von Paramount Pictures am 12. Juni 2011 gegenüber Todd Blatt, einem Nutzer des 3D-Print-Portals shapeways.com, ausgesprochene Abmahnung machen. Paramount Pictures sieht seine Urheberrechte an dem im Film gezeigten außerirdischen Würfel verletzt. Blatt wollte sich nicht streiten und entfernte seine Datei auf dem Portal. Die aufgeworfenen neuen Probleme des Urheberrechts sind damit jedoch nicht geklärt.

Wie ist der Ablauf beim 3D-Druck?

Beim 3D-Print-Portal shapeways.com hatte ein Nutzer eine selbst erstellte CAD-Datei (Computer Aided Design) für andere Nutzer zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieser Datei können sich diese durch Verwendung der neuen 3D-Drucktechnik eine identische Abbildung des in der CAD-Datei beschriebenen Film-Würfels ausdrucken.

Die auch Fabber (von Digital Fabricator) genanten 3D-Drucker sind mittlerweile im Consumer-Bereich angekommen. Mit Ihnen lassen sich reale Gegenstände „ausdrucken“. Das Material ist meist ein farbiger Kunststoff; auch metallische Oberflächen lassen sich so erzeugen. Bei shapeways.com sind CAD-Dateien von Legobausteinen ebenso im Angebot wie iPhone-Halterungen; überwiegen dürften jedoch Schmuckgegenstände ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK