Filesharing: 510,00 € für Bereitstellen eines Computerspiels

Nach der Entscheidung des Amtsgerichts Charlottenburg (vom 20.05.2011, Az.: 220 C 224/10) ist ein Schadensersatz in Höhe von 510,00 € für das öffentliche Zurverfügungstellen eines Computerspiels angemessen. Gleichzeitig stellte das Gericht fest, dass die Dokumentation der Firma "Logistep", die die IP-Adressen ermittelt hatte, "bekanntermaßen" zuverlässig sei. Auch die Einwendungen des Beklagten haben diese Ansicht nicht erschüttern können, obwohl der Beklagte im Rahmen einer Selbstauskunft nach § 34 BDSG eine andere IP-Adresse erlangt hatte. Dies wurde vom Gericht als Zahlendreher angesehen und daher nicht anerkannt. Außerdem sei in dem Protokoll der Firma Logistep aufgeführt, dass das Computerspiel vom Anschluss des Beklagten aus zugänglich gemacht worden ist ...

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