Erst als Vater festgestellt, dann auch noch in die Kosten verurteilt

Ein Kind kommt nichtehelich auf die Welt.

Trotz außergerichtlicher Aufforderung ist der mutmaßliche Vater nicht bereit, die Vaterschaft anzuerkennen.

Also kommt es zum Vaterschaftsfeststellungsverfahren. Das Gericht holt ein Sachverständigengutachten, das die Vaterschaft des Verdächtigen bestätigt.

Das Gericht stellt in dem Beschluss die Vaterschaft fest.

Und die Kostenentscheidung?

Hm, früher wars einfacher. Bis zur Einführung des FamFG war der mutmaßliche Vater Beklagter und hatte im Falle des Unterliegens die Kosten des Verfahrens nach § 91 ZPO zu tragen.

Das FamFG regelt in § 183 speziell nur die Kostenfolge bei einer erfolgreichen Vaterschaftsanfechtung, die hier nicht vorliegt ...

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