Rechtsgeschichtliche Fundstücke im Familienrecht - Die elterliche Gewalt

§ 1626 Das Kind steht, solange es minderjährig ist, unter elterlicher Gewalt.

Die Eltern waren aber nicht gleichberechtigt denn es galt:

§ 1627 Der Vater hat kraft der elterlichen Gewalt das Recht und die Pflicht, für die Person und das Vermögen des Kindes zu sorgen.

Bei Meinungsverschiedenheiten hatte stets er das letzte Wort (§ 1634). Dem Vater stand auch die Nutznießung an dem Vermögen des Kindes zu (§ 1649 BGB Urfassung).

Wer schuldig geschieden wurde, verlor damit automatisch die Personensorge für das Kind. Die Vermögenssorge verblieb indes stets bei dem Vater. Waren beide an der Scheidung schuld, galt

§ 1635 S ...

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