Name and shame

Zurück am Schreibtisch nach zwei Wochen Urlaub in England. Abgesehen von großartigen Eindrücken muss auch etwas juristisches aus dem Urlaub mitgebracht werden. Gerne schimpfe ich über unser Jugendstrafrecht beziehungsweise das, was durch manche Entscheidungen und Verhandlungsführungen daraus gemacht wird. Und wer mich kennt bzw diesen Blog aufmerksam beobachtet, wird wissen, dass ich damit nicht “zu milde” Strafen meine. So bin ich ein großer Gegner von Arresten, die gerne von Jugendrichterinnen und -richtern verhängt und die aus der konservativen Ecke stets als Allheilmittel propagiert werden. Ich bin der Auffassung, dass das frühzeitige Einsperren von Kindern und Jugendlichen für (wiederholte) Kleinigkeiten gegen das Verhältnismäßigkeitsprinzip verstößt und gerade psychisch labile Kinder und Jugendliche schwer verstören kann. Aber das ist ein eigenes und langes Thema.

Zurück zu den Ereignissen in England: Die riots in London, Birmingham und anderswo waren gerade zuende und die gesellschaftliche wie juristische Aufarbeitung stand an. In meinen Ohren klang es geradezu fürchterlich, was ich in den Abendnachrichten der BBC wahrnehmen musste ...

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