EU will „Smart Cities“ fördern

(c) Wilhelmine Wulff / PIXELIO (www.pixelio.de)

Der Umbau der europäischen Energieversorgung – mehr Energieeffizienz, mehr Erneuerbare Energien – ist derzeit DAS Thema in Brüssel. Nicht nur will man in der EU die „20-20-20 Ziele“ (Emissionsminderung – Effizienzsteigerung – Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2020) erreichen. Man will auch weiter gehen und im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet „Energieversorgung der Zukunft“ übernehmen.

Neben zahlreichen Maßnahmen auf EU- und nationaler Ebene hat man dabei das Potential der lokalen Initiativen anerkannt – und die Chance, den Fortschritt auf den Gebieten Energieeffizienz und Erneuerbare Energien auch durch lokale, kommunale Modellprojekte voranzutreiben.

Bisher unterstützte die Europäische Kommission Städte und Kommunen beispielsweise im Rahmen der Programme CONCERTO (unabhängige, nachhaltige Energieversorgung) und CIVITAS (nachhaltiger, energieeffizienter Transportsektor). Dieses Jahr werden diese Projekte zusammengeführt und ausgeweitet: Die Europäische Kommission, Generaldirektion Energie, hat am 19. Juli 2011 die Ausschreibung für ihr neues „Smart Cities“ -Förderprogramm eröffnet. Das Ziel: die Etablierung von integrierten, nachhaltigen und innovativen Maßnahmen u.a. in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Senkung der Treibhausgasemissionen in Städten. Dafür werden rund 80 Millionen Euro bereitgestellt.

Bewerben können sich Städte und Kommunen europaweit, die gemeinsam in Teams das Thema Energieeffizienz anpacken wollen ...

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