BGH: OLG Celle nicht so helle

In der privaten Unfallversicherungen gibt es für den Unfall eine schöne einfache Definition: Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis eine unfreiwillige Gesundheitschädigung erleidet – nach den Anfangsbuchstaben die “Pauke”. Der unfreiwillige Körperkontakt mit der Welt da draußen – so er denn zu einem Körperschaden führt – ist also ein Unfall. Paradebeispiel sind Stürze aller Art. Wer mit dem Gesicht im Dreck landet, hat nach den Bedingungen der Unfallversicherung einen Unfall erlitten. Ob es Geld gibt, hängt an einer Reihe Folgefragen, Leistungen gibt es in der Regel nur bei Dauerschäden, ein paar Ausschlüsse gibt es auch noch. Der Unfall an sich ist aber durch die “Pauke” ziemlich einfach festzustellen.

Zum Entsetzen der Fachwelt hat das OLG Celle mit Entscheidung vom 05.01.2009, (8 U 131/08) den Sturz eines Skifahrers auf seine Schulter, der – nach seinem Vorbringen – mit einem Sehnenriss im Bereich der Rotatorenmanschette endete, nicht als Unfall betrachtet ...

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