Wenn der Versicherer hell sieht

Der Mandant ist Geschädigter eines Verkehrsunfalls als Beifahrer im unfallverursachenden Pkw, dessen Fahrer mit einer BAK von 2,09 Promille auf der Autobahn etwas die Übersicht verloren hat und mit dem vor ihm fahrenden Lkw kollidierte. Infolge dessen ist der Mandant im Fahrzeug eingeklemmt und erheblich verletzt worden. Dem Mandanten ist, nach seinen eigenen Worten, nicht aufgefallen, dass der Fahrer erheblich alkoholisiert gewesen ist, immerhin ist man bis zum Unfall ca. 40 km ohne irgendwelche Auffälligkeiten oder auch Ausfallerscheinungen des Fahrers unterwegs gewesen.

Die Versicherung ist der Meinung, der Beifahrer hat bemerkt, dass der Fahrer absolut fahruntüchtig und nicht in der Lage gewesen sei, das Fahrzeug zu beherrschen (aha, woher weiß sie das?). Trotzdem sei er eingestiegen und mitgefahren. Jedenfalls sei der Geschädigte selbst daran schuld, wenn er dies mache. Daher gebe es auch keinen Schadenersatz ...

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