Anwaltsberatung zum Commerzbank-Angebot einer Abfindung der Premium Management Immobilien-Anlagen

Im August 2011 hat die Commerzbank sämtlichen Käufern von Anteilen des Investmentfonds ”Premium Management Immobilien-Anlagen”, WKN A0ND6C – im Folgenden PMIA, ein Angebot zur Rücknahme bis zum 15.9.2011 unterbreitet. Da bei vielen Anlegern Unsicherheit herrscht, ob dies angenommen werden soll, möchten wir ein paar generelle Ausführungen machen und Ihnen ein konkretes Beratungsangebot unterbreiten.

Was war passiert?

Im Herbst 2009 trat die Commerzbank an zahlreiche Kunden heran Anteile des PMIA, eines Immobilien-Dachfonds, zu kaufen. Anders als bei einem einfachen Immobilienfonds wurden nicht unmittelbar Häuser gekauft und vermarktet, sondern Anteile an derartigen Immobilienfonds gekauft. Ein Verkaufsargument der Commerzbank war, dass ein solcher Dachfonds wesentlich sicherer sei, da das Risiko über mehrere (Unter-)Fonds gestreut war. In der Theorie ist dies durchaus zutreffend, denn gerade Immobilienfonds hatten das Problem, dass zuviele Anleger in Anbetracht der Verschlechterung auf dem Wohnungs- und Häusermarkt Ihre Anteile wieder verkaufen wollten und die Fonds die Rücknahme ausgesetzt hatten. Ein Rückverkauf war damit unmöglich und die Kurse stürzten ein. Mit einem Dachfonds meinte man diesem Risiko begegnen zu können.

Wie wir allerdings mittlerweile festgestellt haben, hatten bei zahlreichen Kunden zum Zeitpunkt der Zeichnung schon mehrere Unterfonds die Rücknahme ausgeschlossen. Nach vorläufigen Berechnung belief sich dies zeitweilige auf rund ein Drittel des Fondskapitals ...

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