Haben Polizisten sich selbst überfallen?

Im Juni löste ein Angriff auf zwei Oberhausener Polizisten Empörung aus. Der nordrhein-westfälische Innenminister verurteilte die Tat scharf und klagte über zunehmende Gewalt gegen Beamte. Die Polizeigewerkschaften sahen den Vorfall als Beleg für die verrohenden Sitten in unserem Land und forderten das Übliche, also mehr Personal und härtere Strafen für Gewalttäter. Nun ist die Stimmung allseits gedrückt – die Beamten haben den Überfall möglicherweise fingiert.

Die Polizisten hatten behauptet, sie seien einem anonymen Tipp nachgegangen, wonach an der Knappenhalde in Oberhausen mit Drogen gedealt werde. Vor Ort seien sie von Unbekannten brutal zusammengeschlagen worden. Beide Beamte kamen ins Krankenhaus; einer soll sogar mehrere Tage auf der Intensivstation gelegen haben.

Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen. So sehr auf die Täter geschimpft wurde, so wenig konnte eine Ermittlungskommission Konkretes zum Hergang ermitteln. Keine Spuren, keine Zeugen.

In den Wochen danach kam dann der Verdacht auf, die Beamten könnten lügen. Auch ein Motiv ist mittlerweile greifbar ...

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