“Muppet-Show: … am besten in die Geschlossene!”

“Der Mann [Jens Lehmann, der Verfasser] gehört auf die Couch”.

Wir hatten über den Rechtsstreit zwischen den Torhütern Tim Wiese und Jens Lehmann berichtet.

In der mündlichen Verhandlung vor der 8. Zivilkammer des Landgerichts München II hatte der Vorsitzende Richter gegenüber den Kontrahenten angeregt, einen Vergleich zu schließen um die Angelegenheit einer endgültigen Erledigung zuzuführen.

Die angesetzte Einigungsfrist lief ohne Einigung ab. Da eine Einigung grundsätzlich immer ein beidseitiges Entgegenkommen beinhaltet und weder Jens Lehmann noch Tim Wiese dafür bekann sind, gerne nachzugeben, war der fruchtlose Ablauf der Einigungsfrist damit keine große Überraschung.

Als eine kleine Überraschung kann hingegen das jetzt ergangene Urteil des Landgerichts München II angesehen werden. Das Gericht sah in den eingangs noch einmal plakativ aufgezeigten Äußerungen von Tim Wiese keine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts von Jens Lehmann.

Tim Wieses Aussagen waren als Meinungsäußerungen grundsätzlich erst einmal von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das Gericht hatte nun zu entscheiden, ob die Äußerungen die Grenze zur Formalbeleidigung oder zur Schmähkritik überschritten haben oder nicht ...

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