Augen auf beim Kradgebrauch oder Rutschgefahr durch Fahrbahnausbesserungen

Das Landgericht Wiesbaden hat mit Urteil vom 27. Januar 2011 entschieden (Az.: 9 O 164/10), dass ein Verkehrsteilnehmer grundsätzlich keinen Hinweis auf eine deutlich sichtbare Gefahrenstelle einer Fahrbahn verlangen kann. Kommt er dort zu Schaden, so hat er für die Folgen selbst einzustehen. Auf einer Fahrt mit seinem Motorrad wollte der Kläger einer kurz zuvor mit Bitumen ausgebesserten und mit Sand bestreuten Stelle auf der Fahrbahn ausweichen, als er dabei ins Schleudern geriet. Bei dem anschließenden Sturz wurde er zwar zum Glück nicht verletzt. An seinem Motorrad entstand jedoch ein Schaden in Höhe von über 5.600,- Euro. Den machte er gegenüber der für die Straße zuständigen Gemeinde geltend. Nach seiner Ansicht hätte die Gemeinde dafür sorgen müssen, dass durch ein Schild auf die Gefahrenstelle hingewiesen wurde. Aufgrund dieses Versäumnisses habe sie ihre Verkehrssicherungspflicht verletzt. Die Richter des Wiesbadener Landgerichts wollten dem nicht folgen und wiesen die Schadenersatzklage des Motorradfahrers als unbegründet zurück ...Zum vollständigen Artikel


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