LG Köln: Agentur darf Call-Girl-Fotos nur bei tatsächlichem Vorliegen der Prostitution verbreiten

Die Fotos eines Call-Girls, welche diese in der Vergangenheit für die Agentur und ihre Tätigkeit als Prostituierte hat anfertigen lassen, dürfen weiterhin nur dann veröffentlicht werden, wenn die Betroffene tatsächlich noch als Call-Girl arbeitet. Andernfalls liegt eine Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts vor (LG Köln, Urt. v. 08.06.2011 - Az.: 28 O 859/10).

Bei der Beklagten handelte es sich um eine Agentur, die Call-Girls vermittelte. Die Klägerin hatte in der Vergangenheit für die Agentur gearbeitet und auch Fotos für die Kartei anfertigen lassen. Die Aufnahmen wurden von der Agentur bezahlt. Sämtliche Rechte trat die Klägerin an die Beklagte ab ...

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